Fahrschule Hausmannstätten

1. Allgemeines Fahr(schul)lehrerausbildung

Allgemeines zur Fahr(schul)lehrerausbildung

Aufgaben FahrlehrerIn:

Der FahrlehrerIn begleitet und unterstützt den Kandidaten bei seiner praktischen Ausbildung am Fahrzeug. Er vermittelt das verkehrsgerechte Verhalten im Straßenverkehr und ist somit die Hauptbezugsperson des Führerscheinwerbers.

Aufgaben FahrschullehrerIn:

Der FahrschullehrerIn erteilt zusätzlich zum praktischen auch theoretischen Unterricht im Lehrsaal. Dazu benötigt man ein Reifeprüfungszeugnis und eine etwas umfassendere Ausbildung und Prüfung.

Der Umfang der Ausbildung zum Fahr(schul)lehrerIn ist im KFG 1967 (Kraftfahrgesetz) und der KDV 1967 (Kraftfahrgesetz-Durchführungs-Verordnung) geregelt. Um den Beruf des Fahr(schul)lehrersIn ausüben zu dürfen, müssen folgende Voraussetzungen erfüllt werden (§ 109 Abs. 1 lit. b und g KFG 1967):

  • Vertrauenswürdigkeit
  • Besitz der jeweiligen Lenkberechtigung
  • Glaubhaftmachung einer mind. 3 jährigen Fahrpraxis
  • keine schweren Verstöße gegen kraftfahrrechtliche oder straßenpolizeiliche Vorschriften

Folgende Dokumente sind zur Antragsstellung um die Fahrlehrer-Berechtigung erforderlich:

  • Ansuchen an die Behörde
  • Strafregisterauszug (Leumundszeugnis)
  • Führerscheinkopie (beidseitig)
  • Nachweis der Fahrpraxis (Versicherung, Zulassungsbesitzer, Bestätigung, etc.)
  • Bestätigung über die Ausbildung in der Akademie (kann nachgereicht werden)
  • Expertenblock 1 für FahrlehrerInnen (Berufsrecht, Rechtskunde, Pädagogik 1)

für Fahrschullehrer zusätzlich erforderlich:

  • Expertenblock 2 für FahrschullehrerInnen (Pädagogik 2 & Unterrichtsübungen)
  • Reifeprüfungszeugnis oder Nachweis der 5-jährigen Tätigkeit als FahrlehrerIn